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Berichte   Fischen versus Privatleben
07.05.2016 von Webmaster

Fischen versus Privatleben



Ein Thema, welches den einen Leser mehr und den anderen Leser weniger betrifft.
Ein Thema, welches schon oft angesprochen und diskutiert wurde. Ob Zuhause oder bei Freunden, in Foren oder in der Stammtischrunde.

"Es wurde zwar schon alles gesagt, aber nicht von jedem."

Frei nach diesem Motto, werd ich mal aus meiner Sicht ein bisschen über dieses Thema schreiben.

Ich bin vom Charakter so geprägt, dass ich trotz innerlichen Murren und Meckerns erst meine Arbeit verrichte und mich anschließend meiner Freizeit widmen kann.

Und da haben wir für mich schon das Problem als Wort: "Freizeit"

Jedesmal, frage ich mich nach Dienstschluss, was ich mit dieser Zeit anstellen will.







Ich überlege hin und her. Immer zwischen ich möcht etwas mit meinem Partner unternehmen, ich würde eigentlich jetzt auch gern die neue Folge meiner Serie gucken, ich möchte aber auch einfach mal nur gemütlich im Bett liegen und nix tun oder fahre ich doch ans Wasser?

Viele entscheiden sich gegen das Wasser, wenn es keine Möglichkeit für mehrere Nächte gibt oder ein vorgefütterter Platz bereitsteht.
Und fahre ich dann für mehrere Nächte ans Wasser, meckert mein Partner.
"Man sei ja nie Zuhause."

Da gehe ich anders an die Sache ran.

Mein sogenannter "One Night Stand", ist mein Standardangeln.
Ich habe gar keine Möglichkeit mehrere Nächte hintereinander am Wasser zu verbringen.

Ich fische jedesmal maximal 12-16 Stunden also nur eine Nacht und ein bisschen.
Ich füttere nie vor und kenne die Gewässer auch nicht auswendig.
Geschweige denn die Rüssler.
Doch ich fange auch meinen Fisch, vielleicht mit Glück oder durch Kalles Top Köder oder weil es die Macht so will.







Anfänglich hatte ich auch mit mir zu kämpfen.
Startschwierigkeiten, die mich schon zurückwarfen und meiner Motivation alles abverlangten, doch dazu ein anderes mal.

Es gibt auch genug Nächte wo nichts ging und ich mich gefragt habe, war es das jetzt wirklich wert?
Aber es kommen auch andere Session mit Doppelruns, neuen PB's oder anderen tollen Erlebnissen.

Mein Tipp an alle Leser ist, einfach an ein paar Dinge zu denken.

1. Ob ich jetzt am Wasser oder Zuhause schlafe ist auch egal.
2. Fangen ist nicht alles. Ich hab mich jetzt dem Fotografieren und Filmen zugewandt oder entspann einfach und genieße die Natur.
3. Wenn ihr um jeden Preis eure Serie oder euren Film oder sonstiges gucken wollt, dann nehmt was tragbares mit. Für eine Nacht reicht ein geladenes Tablet und ne Powerbank locker um alles zu gucken.
4. Nehmt den Partner mit. Viele wissen gar nicht was das "moderne" Angeln ist.
Versucht ihnen das "Erste Mal" so schön wie möglich zu machen.
Mit leckerem Essen, Kuscheldecken, ihren Lieblingsbüchern oder zusammen draußen einen Film beim Sonnenuntergang zu gucken. Und so weiter...
5. Suche nicht nach Gründen warum es nicht klappt.

Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.



~Progessive-Baiting-Hannes~




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